Bausparen

 

teilt sich in 3 Phasen:

1. Ansparphase

2.Zuteilungsphase

3.Darlehensphase

Ist ein kostenpflichtiger Sparvertrag mit einer Bausparkasse und erstmal nicht mehr.

Mittels des Vertrages wird ein Guthaben angespart, das relativ wenig verzinst wird.

Ist das Zielguthaben erreicht, endet die Ansparphase und es beginnt die Zuteilungsphase, die mit dem Eintritt in die Darlehensphase endet.

Beim Zinsdarlehen, also Darlehen mit Tilgungsaussetzung, wird ein Bausparvertrag oft als Tilgungsersatz verwendet. Ist der Bausparvertrag zugeteilt, löst er das Zinsdarlehen ab und man hat dann noch das Bauspardarlehen, das relativ günstig verzinst ist. Allerdings ist dann die Tilgung wiederum ziemlich hoch, so dass die monatliche Rate gegenüber anderen Finanzierungsvarianten trotz niedriger Zinsen höher ausfallen kann.

Vorsicht: Der Zeitpunkt für die Auszahlung des Bauspardarlehens ist nicht garantiert und kann beim Zinsbindungsende des Zinsdarlehens, falls die Auszahlung sich verspätet, zu ziemlich teuren Zwischenfinanzierungen führen. Dies nennt man Zuteilungsrisiko. Wird bei einer Finanzierung mit Bausparverträgen bei der Beratung immer gerne verschwiegen. 

Ein schon vorhandener Bausparvertrag ist keine Garantie für ein Bauspardarlehen. Es erfolgt dann eine neue Bonitätsprüfung was fatale Folgen haben kann, weil man schon seit Jahren sein Haus finanziert und sich auf die Bausparkasse verlassen hat. Zu dem hat das Darlehen auch nach 10 oder 15 Jahren noch immer die gleiche hohe Restschuld wie am Anfang, weil noch kein Euro getilgt worden ist denn die Tilgung ist ja in den Bausparvertrag geflossen. Darlehen von der Bank, Zinsen an die Bank, Tilgung aber nicht weil 2. Produkt. Dies ist der Kardinalfehler bei Finanzierungen mit Bausparverträgen. Leider wird das oft erst  Jahre später bemerkt.

Beratungsintensiv ist diese Art der Finanzierung allemal, weil ziemlich komplex.